Sprachstörungen sind Störungen der gedanklichen Erzeugung von Sprache. Hierzu zählen die verzögerte Sprachentwicklung (Sprachentwicklungsstörungen), bedingt durch verschiedene körperliche, psychosoziale und kognitive Ursachen. Das Störungsbild kann sich bei Kindern in Form von Late Talkern, Sprachentwicklungs-Verzögerungen oder -Störungen äußern. Beispielsweise kann es zum Auftreten von Defiziten im Bereich der Grammatik führen. Kinder können außerdem Probleme bei einer Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) haben. Betroffenen fällt es dann schwer, Gehörtes weiterzuverarbeiten.
Die Logopädie befasst sich mit allen Wahrnehmungsbereichen und immer mit dem Ziel die Sprachstörungen auf Dauer zu minimieren. Hierbei wird spielerisch an der Aussprache, dem Wortschatz und zum Beispiel den grammatikalischen Fähigkeiten gearbeitet.